Donnerstag, 14. Dezember 2017

ANL # 24 - Flohmarktbeute & Co.

Servus ihr Lieben, 
**♤✽** **♤✽**


...und willkommen zur 24. und gleichzeitig letzten ANL-Linkparty im Jahr 2017! 
Heute werde ich euch meine neuesten Flohmarktfunde zeigen und euch die Fragen
"Warum Flohmarktkleidung?", "Warum Second Hand?" beantworten.

Für meinen heutigen Beitrag habe ich nämlich ein paar neuere und
ein paar ältere "Beutestücke" zusammengetragen, um sie euch zu zeigen.Vor kurzem erst geriet
ich zum Beispiel völlig unerwartet zweimal hintereinander in Flohmärkte.







Ich kaufe gern auf Flohmärkten bzw. Second Hand. Warum?  

Erstens kann man mit etwas Glück ganz besondere Stücke entdecken - Gegenstände, die 
teilweise richtige Geschichten zu erzählen haben - wie z.B. meine urige Dr. Oetker-Box, die ich 
vor sieben Jahren bei einem Gastro-Flohmarkt fand - und mit noch etwas mehr Glück findet man 
diese besonderen Stücke zu kleinen Preisen.

  Zweitens wird einem Gegenstand, der zwar irgendwann mal "gebraucht", benützt und vielleicht 
sogar geliebt wurde, aber nun vom Besitzer nicht mehr benötigt wird, ein neues Leben, eine neue 
Chance geschenkt. Da wird also auf der einen Seite etwas nicht weggeworfen - und auf der anderen 
Seite muss etwas nicht neu produziert werden. Second Hand ist somit umweltfreundlich.

Bei manchen der Flohmärkte oder Second-Hand-Läden dient der Erlös drittens auch noch
 einem guten Zweck 

Und viertens macht das Stöbern, Feilschen, Erbeuten richtig Spaß! 😀 Und es ergeben sich
immer wieder nette Gespräche zwischen den Verkäufern und den Käufern.


Die Teller sind Beutestücke vom kleineren Flohmarkt

Der kleinere der beiden Flohmärkte fand im Pensionistenheim meiner Mutter statt - hier erstand
ich drei hübsche Tellerchen (siehe oben), von denen zwei jetzt in meiner Adventdeko mitmischen
- der dritte Teller kommt dann im Frühling dran 😉 - und außerdem ein Sitzkissen für einen der
Wohnzimmerstühle (vorerst ohne Foto - hab ich nämlich zu knipsen vergessen). Nein, falsch, das
Kissen bekam ich geschenkt! Die Rentner an den Verkaufsständen freuten sich nämlich sehr darüber,
dass ich mit ihnen plauderte, und sie meinten, wenn dieses Sitzpolsterl zu unserem Wohnzimmer
passt, dann solle ich doch einfach zugreifen :-) Für sie war offenbar der soziale Aspekt
des "Flohmarktelns" wichtiger als der finanzielle... 😊

**♤✽** **♤✽**

Der größere der beiden Märkte fand zugunsten der Kinderkrebshilfe in jenem Geschäftszentrum
statt, in dem ich im November und Dezember mal wieder meine Rücken-Physiotherapie mach(t)e:
Auf zwei Etagen standen Unmengen von Tischen, Kleiderständern, Wühlkisten mit Klamotten,
Geschirr, Deko, Kleinmöbeln ... - und ich hatte gerade mal eine halbe Stunde Zeit, um mich auf
die "Jagd" zu begeben. Da ich mich beschränken bzw. beeilen musste, hielt ich mich an die Stände
mit Kleidung.



Mein "Beute-Prunkstück" habe ich euch schon in meinem Adventpost gezeigt - es stammt von
einem Stand, an dem hauptsächlich Trachtenkostüme angeboten wurden - dieser wunderschöne,
schwingende Wildseidenrock:


Rock: Flohmarkt und für mich neu, Jackerl Secondhandshop und schon jahrelang bei mir, der Rest Altbestand

 Seine Farbe würde ich am ehesten als Khaki, Dunkeloliv oder als dunkles Taupe bezeichnen -
er ist somit ein echtes "Kombinations-Talent". In der Collage oben seht ihr ihn mit der Tunika, die
ich euch zuletzt in DIESEM Post gezeigt habe, und mit dem grobgestrickten Jackerl, das zwar aus
der Waschb*r-Kollektion stammt, das ich allerdings vor Jahren in einem Second-Hand-Laden in
Brunn am Gebirge erstanden habe. Mein Jahrzehnte-alter"Aztekengürtel" kam auch mal wieder
 zum Einsatz.

Die Jacke, die original zum Seidenrock dazugehört, ist leider mal wieder ein "Problemkind" -
denn obwohl mir ihre Farbgebung gefällt und auch gut steht, hat sie extreme Keulenärmel, die mich
wie ein Schrank aussehen lassen. Aber der Rock war nur gemeinsam mit dieser Jacke zu haben,
und um 25 Euro für beides nahm ich die Jacke gern in Kauf. Ob ich die Ärmel abtrenne oder
ob ich damit zu einer Änderungsschneiderei gehe, um die Ärmel verschmälern zu lassen, weiß
ich noch nicht.


Rock & Jacke Flohmarkt, Jacke an den Ärmeln änderungsbedürftig, rostroter Loop Flohmarkt (den könnt ihr HIER näher sehen)


In der folgenden Collage habe ich den neuen Rock mit meinem roten Rosenshirt
und den selbstbemalten roten Stiefeln, schwarzer Kette und schwarzem Gürtel kombiniert.
Ich finde nicht, dass der Rock, wenn er solcherart kombiniert wird, "trachtig" aussieht.

Vor wenigen Jahren noch habe ich um Trachtenmode einen weiten Bogen gemacht. Das hat sich
inzwischen geändert, denn Dank Beate entdeckte ich vor einiger Zeit, dass im Trachtenbereich
Kleidungsstücke von einiger Qualität zu finden sind, die sich noch dazu oft sehr gut mit meiner
Figur "vertragen". Und die gar nicht zwangsläufig "jodelig" wirken müssen.



Rock immer noch Flohmarkt, Shirt viele Jahre alt, rote Stiefel einstmals schwarz und vor fast 2 Jahren selbst bemalt KLICK


Das folgende Ensemble erinnert stark an den Mix vom Adventpost, bloß trage ich hier nicht den
Wildseidenrock, sondern einen alten schwarzen Samtrock mit indischer Elefanten-Druckborte.
Vom Flohmarkt ist hier nur das Halstuch, das mit seinem Blättermotiv die Herbstfarben des
Oberteils und das Schwarz vom Rock aufgreift und schön verbindet.





Unten seht ihr nun drei Kombis mit der Hauptfarbe blau. Den ersten beiden Ensembles ist
das weiß-marineblau-gestreifte Langarm-Ringelshirt aus Bio-Baumwolle gemeinsam, das ich
im Sommer beim Kaffeeröster erstanden habe. Kein Flohmarktfund also, aber dennoch
umweltfreundlich.




Bei der ersten Kombination
trage ich das Ringelshirt mit meinem blauen Des*gual-Sommerkleid und mit einem blau-weiß-
gestreiften Bindegürtel, der eigentlich zu einer hellbraunen Hose gehört. Bei den grauen Jeggings
darunter habe ich versucht, einen Tipp von Sunny (bzw. Sunnys Sohn) zu befolgen - nämlich enge
Hosen weder in Stiefletten zu stecken noch sie aufzukrempeln, sondern sie zu schoppen. Aber
irgendwie sieht das an mir nicht so cool aus wie an Sunny und im Lauf der ersten halbe Stunde
sind dann sowieso beide Hosenbeine über die Stiefel drübergerutscht. 😉




Dank der "Schoppung" könnt ihr euch jedoch wenigstens meine selbst bemalten blauen Stiefel
genauer ansehen - und dabei feststellen, dass sich etwas dran verändert hat: Denn im Gegensatz
zu den roten Stiefeln wollte hier die Farbe von Anfang an nicht so gut halten - liegt vielleicht
am Stiefelmaterial oder vielleicht auch an der Acrylfarbe. Auf alle Fälle habe ich jetzt eben zu
Trick 17 gegriffen und im vorderen Bereich Decoupage- bzw. Serviettentechnik angewandt, wie
auch schon bei DIESEN grünen Schuhen.




In den beiden Collage oben und unten seht ihr mein nächstes Beutestück - auch wieder vom
Kinderkrebshilfe-Flohmarkt - und zwar handelt es sich hier um die blaue Jacke mit den weißen
Herzknöpfen. Das (Trachten-)Jackerl hat ebenfalls Keulenärmel, doch die sind bei weitem nicht so
schlimm ausgeprägt wie die der anderen Jacke. Es passt durchaus gut zum Mix mit dem Des*gual-
Kleid, hier habe ich es aber mit dem Biobaumwollringelshirt sowie mit dem blauen Dirndl
kombiniert, das ich im vorigen Jahr im Henry-Laden (Second-Hand-Laden des Roten Kreuzes)
entdeckte und kaufte.

Unten dann der "coolere" Mix mit "dezent destroyed" Jeans, Giraffenshirt, Käppi und dem
ebenfalls beim Flohmarkt erstandenen grauen Schal. Da wirkt die Jacke dann meiner Meinung
nach überhaupt nicht mehr nach "Trachtenlook".





Auch dieses Jackerl ist Teil eines Kostüms. Während ich die Jacke jedoch um den Bauch herum
zukriege, passt mir der Rock leider nicht. Ich habe ihn beim Flohmarkt nur angehalten und dachte
mir "wird schon gehen". Zeit zum Probieren hatte ich ja nicht und es war auch kein allzu großes
Risiko, zumal der Gesamtpreis von Jacke und Rock nur 15 Euro betrug -  aber die Wahrheit ist,
dass Taille und Hinterteil um einiges einige wenige Zentimeter zu breit für diesen Rock sind. Wer
ihn mag, kann ihn gerne (geschenkt bzw. gegen Übernahme der Portokosten) haben! Bitte meldet
euch per Mail bei mir - Mailadresse ist in meinem Profil hinterlegt. (Falls sich mehrere melden, 
lasse ich das Los entscheiden.)




Die Größe ist 42. Ich habe ihn sicherheitshalber am Bund (80 cm) und der Hüfte (104 cm)
gemessen. Der Rock hat einen kleinen Fehler, der mir erst bei Fotografieren aufgefallen ist - bei der
Falte hinten hat offenbar schon mal jemand nachgenäht (siehe obere Collage), aber ich denke, dass
das Korrigieren für jemanden, der nähen kann, kein Problem darstellt. Ich habe auch das Etikett
vom Rock abfotografiert - er ist "Made in Austria" und aus 50 % Baumwolle, 35 % Viskose,
15 % Leinen (siehe unten). Hat also sicher mal einiges gekostet ...




Von Blautönen switchen wir jetzt zu Grün, Braun und Beige. In der folgenden Collage gibt es 
gleich zwei Beutestücke vom bereits mehrmals erwähnten Flohmarkt. (Ich sag' ja, dass ich da 
binnen einer halben Stunde eifrigst zugeschlagen habe 😉...) Der grüne Cardigan ist ein 
S.Oliver-Stück und stach mir sofort ins Auge, weil ich diese ins Gelbliche gehenden Grüntöne 
an mir besonders gerne mag (Preis: 4 Euro). Im Muster der Tunika, die ich darunter trage und 
die ihr z.B von HIER kennt, kommt derselbe Grünton vor. Die Stretchhose in dunkelbraun ist 
ziemlich alt, den (unechten) Pashmina-Schal besitze ich auch schon seit rund einem Jahrzehnt.

Und erst vor Kurzem hielt ich Ausschau nach einer weiteren
 Zeitungsjungenmütze, vorzugsweise in einem hellen Braunton, um mützenmäßig ein bisserl 
Abwechslung zu haben, konnte aber keine finden, die mir gefiel - am Flohmarkt jedoch gab es 
dann dieses nette Stück um 3 Euro. Ihr habt es in DIESEM Post schon mal gesehen.




Hier nochmal mein neues grünes Jackerl, dieses Mal mit dem grünen Langarm-Minikleid von
Des*gual und der kiwigrünen Samthose aus Bio-Baumwolle von Waschb*r. Der weinrote Schal,
den ich rechts dazu trage, ist abermals ein Flohmarktfund. Übrigens hat jeder der Schals einen
Euro gekostet. Eingekauft habe ich an insgesamt drei verschiedenen Ständen. Gehandelt habe
ich nicht - war ja für einen guten Zweck und die Preise kamen mir allesamt angemessen vor.




Als letztes Stück für heute möchte ich euch endlich mal wieder den beschwingten
Rock vom Henry-Laden zeigen - diesmal in einer Kombination, die ich besonders gerne mag,
obwohl sie nicht so auffällig ist wie mancher anderer Rostrosen-Mix - mit Langarmshirt und
Häkelpulli in Taupe ... und dazu meine lange Perlenkette in Silbergrau und eine kurze
Perlenkette von meiner Mutter mit hellen und dunklen Perlen: 





Ihr seht also, man kann sich durchaus auch mit Stücken aus zweiter Hand eine tolle,
abwechslungsreiche und vor allem individuelle, preisgünstige und nachhaltige Garderobe 
zusammenstellen. Und weil dadurch vom Kleidungsbudget oft noch etwas übrig bleibt, 
kann man sich vielleicht auch mal die Mehrkosten für hochwertige Kleidungsstücke aus Bio-
Stoffen leisten. Oder die Mehrkosten für Bio-Ernährung. Damit tut man der Welt und sich 
dann gleich noch einmal etwas Gutes!

Abschließend danke ich euch herzlich für euer Interesse und freue mich auf zahlreiche
Verlinkungen unter diesem Posting! Wie neulich schon angekündigt, wird es auch im Jahr
2018 bei mir weitergehen mit Beiträgen und Linkups zu den Themenbereichen  
Achtsamkeit + Nachhaltigkeit + Lebensqualität = A New Life!


Ich verlinke diesen Blogbeitrag bei: 
EINaB - einfach . nachhaltig . besser . leben,  
Und bei den "Modische
Matronen" Beate, Natalia und Tina


**♤✽** **♤✽**
Herzliche Rostrosengrüße 
von eurer Traude
**♤✽** **♤✽**


PS: 
Zum Schluss noch ein paar wichtige Infos etc:
 

Hier war ursprünglich der Link zu einem Fragebogen eingefügt:
Doch die EU-Umfrage zum Thema Elfenbeinhandel ist offenbar bereits beendet bzw. wurde
gestoppt. Ich hoffe, der Grund dafür war, dass bereits so viele Elefanten-Freunde diesen Fragebogen
ausgefüllt und eingesendet haben!

Elefanten sind wundervolle, sensible und soziale Wesen.
Sie dürfen nicht ausgerottet werden!
Foto aus meinem Namibia-Beitrag Fahrt durch Etosha...



Info aus Facebook zum Bienenkiller Glyphosat:
Wer nicht nur meckern, sondern auch aktiv gegen Glyphosat handeln will, kann ganz leicht beim 
Einkaufen anfangen. Mit dem Geldbeutel abzustimmen ist wirksam - und die folgenden Firmen 
boykottieren mach Sinn. Lieber auf Schokolade verzichten und die Zahncreme wechseln, als auf die 
Artenvielfalt verzichten und irgendwann feststellen, dass man den Planeten nicht wechseln kann.

HIER kommt ihr zur Liste der Firmen, die Produkte von Monsanto verwenden. (Wen wundert's, 
dass auch Nestlè, Unilever und Procter & Gamble mal wieder vertreten sind?) 



Mal wieder eine gute Nachricht (auch auch Facebook): 
HIER kommt ihr zum Projekt eines Jungen, der als Neunjähriger beschlossen hat, die
Welt zu retten. Inzwischen ist er 19 und hat Tausende von Menschen inspiriert! Durch sein
Projekt wurden weltweit bereits 14 Millionen Bäume gepflanzt. Und es geht weiter!



Info für Nähbegeisterte und Stoffsüchtige:
HIER kommt ihr zu einem Blogbeitrag, in dem es die tollsten Bio-Stoffe (samt Informationen
darüber) zu sehen gibt.



Umweltschonende Weihnachtsbäume:
Falls ihr in Wien oder in der Nähe Wiens lebt und gern einen umweltschonend gepflanzten
Christbaum kaufen wollt, kommt ihr HIER zu dem Informationen.



Naturschutz zum Verschenken:
Mit DIESEN Weihnachtsgeschenken machen ihr nicht nur euren Lieben, sondern auch
der Natur eine besondere Freude!




Sinnvolle Weihnachtsgeschenke:
HIER findet ihr weitere sinnvolle Alternativen zu planlosen Weihnachtsgeschenken...
und HIER 15 ausgefallene Geschenke, die Gutes bewirken


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Und hier geht's nun endlich zum ANL-Linkup!!!



Montag, 11. Dezember 2017

Island-Kreuzfahrt Teil 13 - Geothermalgebiet Krysuvik und die Blaue Lagune


Hej, liebe Mitreisende!
๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑



Immer noch TAG 8 - 5.6.2017:
In der oberen Collage habe ich wieder ein paar der Eindrücke des zweiten Teils unseres Ausflugs
von diesem Tag zusammengefasst. Unter anderem könnt ihr hier schon einen ersten Blick auf das
Geothermalgebiet Krysuvik und auf die Bláa Lónið (Blaue Lagune) werfen. In der Collage unten
seht ihr u.a. ein geothermales Kraftwerk. 

Dazu ein Zitat aus Wikipedia: "Es gibt fünf wichtige geothermale Kraftwerke in Island, die etwa 
24,5 % (2008) des Bedarfs an Elektroenergie des Landes decken. Außerdem liefert die geothermale 
Energie Wärme für Heizung und Warmwasser für circa 90 % aller isländischen Haushalte. Mit 
Erdwärme und Wasserkraft deckt Island 100 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen."

Tja, schön wär's wenn es diese Möglichkeit überall auf der Welt gäbe...
Allerdings müssten wir dann auch alle mit aktiven Vulkanen leben...




Solch einem geothermalen Kraftwerk verdankt die Blaue Lagune ihre Existenz - Zitat Wikipedia:
"Der See entstand als „Abfallprodukt“ des nahe gelegenen Geothermalkraftwerkes Svartsengi, 
das die Energie des gleichnamigen Vulkansystems nutzt." Und weiter: "Thermalwasser aus dem 
Kraftwerk wird nach seiner Verwendung zur Stromerzeugung auf das umliegende Lavafeld geleitet 
und bildet dort einen Salzwassersee in der typisch blau-weißen Farbe."

Das 37° bis 39° warme Wasser ist reich an Mineralien und bekannt für seine heilende Wirkung, vor 
allem bei Schuppenflechte und anderen Hauterkrankungen. Für die türkisblaue Farbe ist übrigens 
Kieselsäure verantwortlich. Früher hatten die Einheimischen freien Zugang zum See, mittlerweile 
ist dort ein Thermalbad entstanden - und falls ihr euch fragt, was die Kräne zu bedeuten haben:
Es wird gerade an einem Luxushotel bei der Lagune gearbeitet...


Bláa Lónið (Blaue Lagune): Der Badebereich ist auf diesen Fotos nicht zu sehen.

In unserem Tagesprogramm war von einem kurzen Aufenthalt bei der Lagune die Rede; nach
Auskunft unseres Reiseleiters war dort jedoch kein Aufenthalt möglich, weshalb wir das türkis
schimmernde Wasser nur vom Bus aus sehen und fotografieren konnten - schade! Aber in den
wirklich spannenden Badebereich hätten wir sowieso nicht reinkönnen. HIER sind Fotos davon.

Während Herr Rostrose und ich ursprünglich keine Lust auf einen Badeausflug (und vor allem auf
danach wieder abtrocknen, anziehen, in den Bus klettern und weitere Besichtigungen unternehmen)
gehabt hatten, denke ich mittlerweile, dass ich - sofern sich irgendwann wieder die Gelegenheit dazu
ergeben sollte - diese nützen und ein Bad in der Blauen Lagune nehmen werde. Denn nach unserem
Auflug plauderten wir beim Mittagessen mit einem Paar, das den Ausflug mit einem zweistündigen
Bad im Heilwasser gebucht hatte, und die beiden schwärmten sehr von diesem entspannenden
Erlebnis und dem angenehmen Hautgefühl danach. (Besonders schön soll solch ein Bad im Winter
sein - ich bin mir nur nicht sicher, ob man mich da jemals wieder aus dem warmen Wasser
rausbrächte...)


Unter anderem kamen wir bei unserer Fahrt durch diesen Ort mit den hübsch bemalten Häusern aus Holz oder Wellblech.


Es gibt eben bei einer Kreuzfahrt so viele mögliche Auflugsziele und nur so wenig Zeit: Für
die Gegend um Reykjavik waren gerade mal zwei Tage eingeplant, und für diesen Zeitraum
wurden neun verschiedene Ausflüge angeboten. Ist natürlich toll, wenn man die Wahl hat, aber
die Entscheidung fiel uns nicht immer leicht. Schließlich pickten wir aus dem Möglichkeiten jene
 Tagesausflüge heraus, die uns möglichst viel Typisches und Interessantes von der Insel
versprachen.

Da ging sich kein Bad in der Blauen Lagune mehr aus - ja nicht einmal eine
Besichtigung der Hauptstadt hatten wir vorgesehen, sondern stattdessen der reizvollen
Landschaft der Insel den Vorzug gegeben. Das bereuten wir aber keineswegs. (Und wie ich
schon im vorigen Reiseberichts-Kapitel erwähnt habe, gab es an diesem Tag noch eine
Überraschung... die genau mit diesem Punkt zu tun hatte...)




Nach einer relativ kurzen Fahrt erreichten wir unser nächstes Ziel, das
Geothermalgebiet Krysuvik, in dem zahlreiche Dampfsäulen aus Löchern im Erdboden
emporsteigen. Diese Gasdämpfe nennt man Solfatare. Dazu erklärt Wikipedia folgendes:  

"Solfataren sind 100 °C bis zu 250 °C heiße postvulkanische 
Exhalationen (Ausströmungen) von Gasen, die hauptsächlich Schwefelwasserstoff (H2S), 
Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasserdampf enthalten. Der Schwefelwasserstoff ruft den 
unverwechselbaren Geruch von faulen Eiern hervor."

Ja, und genau so roch es dort tatsächlich. Doch da wir in der Nähe der Thermenstadt
 Baden bei Wien leben, können wir mit diesem Geruch ganz gut umgehen. Denn Baden ist
berühmt für sein Schwefel-Heilwasser, welches auch auch das „Gelbe Gold“ genannt wird.






Abgesehen von den Solfataren gab es in dem Areal auch in den unterschiedlichsten
Farben schillernde Schlammlöcher und verfärbtes Gestein, das an abstrakte Malerei erinnerte.
Es machte uns Spaß, dort herumzustreunen und das Farbenspiel der Natur zu bestaunen, und
es fühlte sich interessant und ein wenig irritierend an, über Bächlein zu springen, die nicht
kühl waren, sondern vor Wärme dampften.


Seht ihr oben links auf dem Berg den Dampf aufsteigen? Dort "mussten" wir natürlich hinwandern!

An so einem schönen Tag und in einer so faszinierenden Landschaft verspürte ich
das dringende Bedürfnis, mir ordentlich die Beine zu vertreten - im Bus waren wir lange
genug gesessen. Deshalb überredete ich Herrn Rostrose dazu, den Weg bis zu der heißen
Quelle, die man oben auf dem Berg vor sich hindampfen sah, mit mir hinaufzustapfen. Es
war nicht allzu schwierig, ihn zu überzeugen, denn von dort oben würde es auch die
Möglichkeit geben, die gesamte herrliche Landschaft auf einen Blick zu erfassen (und
zu fotografieren 😉).





Und die Aussicht war tatsächlich atemberaubend. (Die Quelle selbst war hingegen
nicht so besonders fotogen.) Unter anderem blickten wir von hier oben auf den Kleifarvatn See
den ich euch in meinem vorigen Island-Kapitel bereits genauer gezeigt habe - KLICK - und auf
die Berglandschaft rundum.




Beim Raufgehen hatte der schlüpfrige Pfad, vor dem das vorhin gezeigte gelbe Schild warnte,
kein großes Problem dargestellt. Da wurden nur die Schuhe gatschig (= österr. für matschig) - und
wie ich euch neulich auf dem Outfitfoto gezeigt habe, trug ich an diesem Tag nur meine Turnschuhe,
weil ich nicht gedacht hatte, dass wir bei diesem Ausflug in unwegsames Gelände kommen würden.
Fataler Fehler!

Beim Runtergehen meinte Frau Rostrose jedenfalls, sie müsse den steilen Hang im Zickzack
laufen (also quasi Runterwedeln wie eine Skipiste 😉 - dass ich gerne Skifahre wisst ihr ja...). Den
Zickzackweg zu nehmen ist normalerweise besser (= bremsender) als die "Direttissima". Wie es
leider auch beim Skifahren ab und zu passiert, "verkantete" ich mich jedoch dabei - und schon war
die linke untere Rostrosenhälfte voller Gatsch - und einen mächtigen blauen Fleck am Bein handelte
ich mir bei der Gelegenheit auch ein. Tja, aber von solchen Missgeschicken lass ich mir meinen
Übermut auf meine alten Tage auch nicht mehr nehmen 😜! (Und mein schönes Strickjackerl ist
bei der Aktion zum Glück sauber geblieben!)




Auf dem Weg zurück zu unserem Schiff kamen wir auch noch durch diese Ortschaft mit weiteren
hübschen, typisch nordischen Häusern. Was ihr in der folgenden Collage außerdem seht (und zwar
rechts oben auf dem kleinen Foto) sind Gestelle, die zum Trocknen von Fisch dienen.




In der nächsten Collage seht ihr dann schon Bilder, die ich in der Umgebung des Hafens von   
Reykjavik aufgenommen habe. Viel näher würden wir dem Zentrum der isländischen Hauptstadt
wohl nicht kommen ....

 ... dachten wir jedenfalls zu diesem Zeitpunkt noch!

Denn im ursprünglichen Reiseplan war vorgesehen, dass wir Island an diesem Tag (also am
5.6.2017) um 17 Uhr verlassen und am 7.6. um 8 Uhr morgens in Kirkwall ankommen würden,
 dem Hauptort der schottischen Orkney-Inseln. Auf diese Station hatte ich mich bereits sehr
gefreut, denn die Orkneys sollen wunderschön sein und wir hatten dort außerdem wieder
einen tollen Ausflug in ein Naturparadies gebucht.

Doch es sollte anders kommen: Auf dem Weg zu den Orkneys herrschte Sturm - Windstärke 9
und über fünf Meter hohe Wellen, wenn ich mir das alles richtig gemerkt habe. Deshalb ersuchte
der Kapitän um Verständnis für seine Entscheidung, nicht zu den Orkneys zu fahren. Stattdessen
würden wir einen Tag länger in Reykjavik zu bleiben und dann gleich direkt nach Hamburg
schippern. (Die Kosten für bereits gebuchte Ausflüge würden wir natürlich rückerstattet kriegen.)





Wir nahmen es mit Gleichmut - wenn eine Türe zugeht, geht eine andere auf.
Auf Windstärke 9 hatten wir sowieso ähnlich wenig Lust wie der Kapitän, und so würde sich
für uns immerhin die Gelegenheit ergeben, die Hauptstadt von Island doch noch ein bisserl
kennenzulernen.

Zuvor hatten wir aber noch eine abendliche Herausforderung zu bestehen.
Denn diesmal lautete das Kleidungsmotto "Themenparty weiß". Das alles war zwar nie ein "Muss",
aber wir spielen ja durchaus gerne mit bei solche Challenges - wenn wir können. Herr Rostrose hatte
immerhin ein weißes Hemd und eine Hose in Beige zu bieten. Aber ich? Ihr habt ja meine  
Reise-Capsule-Wardrobe gesehen. Da waren die Hauptfarben grün und rot sowie messing- oder
senfgelb - und auch ein paar kombifreundliche Klamotten in schwarz hatte ich dabei.

Glücklicherweise hatte ich einer spontanen Eingebung folgend ganz zum Schluss auch noch mein
cremeweißes Häkeloberteil eingepackt! Und das durfte jetzt zusammen mit Schwarz die Hauptrolle
spielen. Das Tuch, das ich mir um den Dutt gewunden habe, ist in drei Farbabschnitte geteilt:
messinggelb, weiß und grau, jeweils mit schwarzem Muster. Ihr könnt euch diesen Schal HIER
genauer ansehen. Für den "weißen Abend" achtete ich darauf, dass er so gewickelt ist, dass nur
der weiße und der graue Teil zu sehen sind:





Hier unten dann noch ein paar weitere Fotos des "weißen" Abends - im Uhrzeigersinn:
Herr Rostrose und ich an unserem Tisch im Speisesaal. Unsere netten Tischnachbarn aus Kärnten
waren ebenfalls in weiß bzw. weiß mit schwarz gekleidet und sie waren auch auf dem Foto drauf,
aber ich weiß nicht, ob es ihnen recht wäre, in meinem Blog zu erscheinen, deshalb zeige ich nur
"unsere" Bildhälfte. Das nächste Bild soll nicht dazu dienen, euch meine Stirnfalten bzw. meine
Narbe auf der linken Stirnseite näher zu zeigen, und auch nicht meine paar weißen Haare, die an
diesem Abend immerhin zum Motto passten - sondern ihr könnt euch ansehen, dass ich sogar weißen
Lidschatten verwendet hatte. Daneben und darunter seht ihr meinen Göttergatten mit unserem
netten indonesischen Zimmerboy namens I Putu, unten dann nochmals ich beim Grinsen und
Edi mit unserem reizenden Tischkellner Hery, ebenso aus Indonesien.





Fortsetzung folgt!


Mit diesem Post bin ich bei folgenden Blogparaden dabei:
Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe,
und Sabines Aktion Outfit des Monats. Und bei den 
"Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina

Vielen Dank für eure lieben Zeilen zu meinem vorigen Posting Adventzeit in Rostrosenhausen!
Nicht vergessen: Am 15.12. geht's mit ANL weiter!


 Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße
und eine schöne dritte Adventwoche,
eure Traude
๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑☼๑๑



Hier könnt ihr euch zu den einzelnen Kapiteln meines Reiseberichtes klicken (sobald verfügbar):




Freitag, 8. Dezember 2017

Adventzeit in Rostrosenhausen

Servus ihr Lieben! 
˚. *˛ ˚♥♥* ˚ ˚* ˛˚ ♥♥ ˚* ˚ ˚ •* ˚


Heute gibt's hier ein paar Advent- und Winterzeitbilder aus Rostrosenhausen zu sehen.
Zuerst aber vielen herzlichen Dank an alle, die mir liebe Zeilen zu meinen beiden Island-
Kapiteln 
geschrieben haben! Oh ja, dieses Land hat wirklich einen ganz besonderen Reiz! Freut
mich dass euch der Reisebericht gefällt - bald schon gibt es eine Fortsetzung!




Zu Beginn möchte ich euch ein paar winterliche Bilder zeigen. Denn am 30.11. legte sich
eine Schneedecke über unseren Garten (und natürlich nicht nur über den, sondern auch über
andere Teile des Landes). Und an den Tagen danach gab es Frost, der schöne Zuckerbilder
zauberte und den Schnee festhielt.



Die folgende Collage mit der geknickten und dennoch bezaubernd schönen Winterrose
geht an Novas Zitat im Bild:

 


Hier seht ihr schon ein bisserl rostrosige Adventdeko drinnen und draußen: Die Metalletagere
 vom Flohmarkt darf auf der Terrasse vor sich hinrosten; ich habe sie vor einiger Zeit mit Moos aus
unserem "Rasen" und mit Schneckenhäusern sowie Muschelschalen belegt. Letztere sind derzeit
festgefroren, deshalb dürfen sie bei der Adventdeko "mitspielen" 😉 Der Metallkorb-Adventkranz
und unser Alternativ-Weihnachtsbaum aus einem knorrigen Weidenbäumchen im Brennholzkorb
kommen alle Jahre wieder zum Einsatz.




Die übrige Adventdeko habe ich farblich an die Wandbilder angepasst, die ihr in den folgenden
beiden Collagen seht. Die meisten unserer Fotos auf Leinwand werden ja aktuell im Rathaus von
Ebreichsdorf ausgestellt (wie ich euch HIER erzählt habe), doch die Bilder vom Wüstensand in
Namibia (von HIER und HIER), von weidenden Büffeln (Utah / USA) und vom schwirrenden
Kolibri (Palm Springs / USA) dürfen währenddessen unsere Wohnzimmer-Bilderwand
schmücken. 

Viele Dekorationsstücke in unserem Wohnzimmer (wie die 
Schüsseln und der Kerzenständer) erinnern nach wie vor an den wunderbaren Afrikaurlaub von 
2016. Und weil sie gut dazu passen, habe ich wieder meine Weihnachtskugeln in Orange-, Gold- 
und Olivtönen aus dem Keller geholt.




Auch das folgende Outfit passt in mein adventliches Farbkonzept. In Wirklichkeit trug ich es zwar
nicht zu einer Weihnachtsfeier (doch was nicht ist, kann noch werden), sondern zu einer beruflichen
Jubiläumsveranstaltung. Aber ich denke, dieses Ensemble ist für die verschiedensten festlichen
Anlässe geeignet ... Damit bin ich jedenfalls beim Advent-Thema der Modischen Matronen dabei:
THE MOST WONDERFUL TIME, das von Beate, Natalia  und Tina auf höchst
unterschiedliche und in allen drei Fällen sehenswerte Weise interpretiert wird.

Der Rock stammt vom Flohmarkt -
ich werde euch in meinem nächsten ANL-Posting (ab 15. Dezember) mehr über dieses edle Stück
aus Wildseide (und über meine weitere Flohmarktbeute) erzählen. Ich finde, er harmoniert toll mit
meinem 2010 aus Indien mitgebrachten Shirt aus dem Dastkar Fairtrade Nähprojekt. Ihr konntet
ihn in DIESEM Posting schon unter meinem "Problem-Seidenkleid" hervorblitzen sehen...)

 


 Einige von euch waren ja sehr begeistert von besagtem Kleid, manche empfahlen mir, es von einer
Schneiderin umarbeiten zu lassen, andere von euch meinten sinngemäß oder wörtlich "Gib es weg. Es
tut nichts für dich und es ist schwer umzuarbeiten." In gewisser Weise sind das genau die Gedanken
und Lösungsansätze, die auch mir vorschweben - und zwar in kunterbunter Reihenfolge 😉 Bis ich
eine Entscheidung treffe, was nun tatsächlich mit dem guten Stück geschehen soll, habe ich eine
interimistische Lösung gefunden:

Weil die Sandfarbe der Seide gut mit den Wohnzimmerfarben harmoniert, darf es eine (längere oder
kürzere) Weile von Amanda, meiner Schaufensterpuppe, getragen werden. Ihr passt es besser als mir
- und der von mir bemalte Seidenmantel darüber kaschiert die eine oder andere Unzulänglichkeit
ganz gut. Vielleicht hilft mir der tägliche Anblick ja bei der Entscheidungsfindung ...


Und falls euch Amandas Haarfarbe stört - ich suche noch nach der anderen Perücke, die muss doch hier irgendwo sein...😟


In der übernächsten Collage könnt ihr einen Blick auf die Anrichte werfen, neben der Amanda steht.
Auch hier habe ich eine unserer auf Leinwand gedruckten Fotografien ins Arrangement integriert -
den Sonnenuntergangsbaum, aufgenommen von Herrn Rostrose an einem schönen, wenn auch klirrend
kalten Wintertag in Rust am Neusiedler See:




Die meisten Dekorationsstücke stammen noch von der Jahrtausendwende; um diese Zeit hatte ich
eine ausgeprägte "Korallenrot-Phase", die dann massiv von einer Weiß-grau-beige-taupe-grün-Phase
abgelöst wurde. Seit ungefähr zwei, drei Jahren gefallen mir diese warmen Töne wieder zunehmend
besser und ich bin froh, dass ich mich nicht von ihnen getrennt habe, als ich sie eine Zeitlang "nicht
mehr sehen konnte"...

HIER und HIER und HIER könnt ihr euch, wenn ihr Lust habt, Rostrosen-Adventdeko aus
früheren Jahren ansehen.

Der Dr.-Oetker-Schubladenschrank ist ein Flohmarktfund von vor einigen Jahren, da lugen Spitzenhandschuhe 
meiner großen Oma heraus, die hölzene Hochriegl-Sektkiste ist ein Erbstück von meinem Vater. Der Rest Fundstücke, 
Urlaubsmitbringsel, Geschenke..

Das rostrosige Katzenvolk 
(inklusive Gastkater Austria, der inzwischen unser Treppenhaus "erobert" hat und übrigens sein 
Glöckchen losgeworden ist 😉), mag derzeit lieber in der warmen Stube sein - und trägt durch seine 
schnurrende Anwesenheit zu weiterer Gemütlichkeit im Rostrosenhaus bei:



˚. *˛ ˚♥♥* ˚ ˚* ˛˚ ♥♥ ˚* ˚ ˚ •* ˚


So, jetzt waren wir aber lange genug drinnen - schlüpft in eure warmen Jacken, dann gehen
wir ein bisserl raus. Ich trage zu diesem Zweck zum Seidenrock-Indienshirt-Ensemble mein
Second-Hand-Biobaumwollstrickjackerl und die goldgelbe Jacke, die ihr so gerne an mir
seht 😉.


Der rostrotbraune Loop mit Blümchen drauf stammt übrigens vom selben Flohmarkt wie der Rock.



In Wirklichkeit bin ich zwar nicht mit dieser Kombination durch die winterlich angehauchte
 Landschaft gestapft, aber von der "Originalkleidung" kann ich euch leider keine Fotos bieten.
Die sah jedenfalls deutlich weniger elegant aus. Als Ersatz habe ich einige Natur-Aufnahmen 
für euch. So herrlich verschneit wie in einigen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs
war es in Rostrosenhausen zwar nicht, aber der Winter hat immerhin schon mal kurz
hereingeschaut 😉...



Hier unten biete ich euch nun doch auch noch eine etwas sportlichere Kleidungskombination:
Denn am ersten Adventwochenende besuchte ich - gehüllt in Goldgelb (oder Senfgelb oder Curry 
oder wie auch immer ihr diese Farbe bezeichnen wollt) - in Begleitung meines lieben Göttergatten
einen Adventmarkt. Das Käppi: ein weiterer Flohmarktfund! Das braune Shirt: selbstgefärbt. Der 
Rest passt per Zufall zusammen (oder weil ich's gut ausgewählt habe 😉😊😎).




Den letzten Adventmarkt - in Hadres - haben wir vor zwei Jahren gemeinsam mit Freunden
besucht - KLICK. Man kann uns also nicht als die klassischen Christkindlsmarkt-Geher und
Punschstand-Genießer bezeichnen.

Auf den genannten Markt waren wir aber neugierig,
weil er in diesem Jahr erstmals im Park des Ebreichsdorfer Schlosses stattfand (und immer noch
stattfindet). Diesen Park kennen meine regelmäßigen LeserInnen vor allem als Schauplatz des
Zieleinlaufs sowie des Concours d'Elegance im Rahmen der Ebreichsdorf Classic. Doch auch
ganz ohne Oldtimer, dafür in weihnachtlichen Glanz gehüllt, ist der Park ein schöner Anblick
und wunderbar als Standort für einen Weihnachtsmarkt geeignet:


Die nette graue Katze rechts oben ist übrigens ein Türstopper vom Weltladen...


Wir waren hauptsächlich dort, um uns die Turmbläser anzuhören, den Markt anzusehen, Punsch
bzw. Glühwein zu trinken und ein paar Fotos aufzunehmen; letztendlich kam ich aber beim
Fotografieren der hübsch aufgereihten Eierlikör-Flaschen auf den Geschmack und erstand bei
der Gelegenheit ein Flascherl Pflaume-Zimt-Eierlikör... das ich mittlerweile schon zur Hälfte 
ausgetrunken habe... das mittlerweile fast leer ist... und werde mir im nächsten Jahr bestimmt
gleich zwei drei Flaschen davon kaufen...


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Mit diesen stimmungsvollen Bildern verabschiede ich mich für heute bei euch und 
wünsche euch weiterhin einen wunderschönen, möglichst stressfreien und friedlichen Advent!
Wie verbringt ihr diese Zeit? Werdet ihr auch auf einen Weihnachtmarkt gehen (oder habt es
bereits getan)? Bei uns ist noch mindestens ein Besuch auf einem Christkindlmarkt geplant, 
über den ich euch bestimmt ebenfalls irgendwann erzählen werde...

Demnächst (voraussichtlich am Abend des 11. Dezember) melde ich mich mit meinem 13.
Reiseberichts-Kapitel wieder, in dem ich euch ein weiteres Stück von Islands wunderschöner 
Natur (bei blauem Himmel 😊) zeigen möchte. Und ab 15. Dezember gibt es mein letztes
ANL-A New Life-Linkup für dieses Jahr. (Ihr habt mich allerdings überredet - es wird auch 
im Jahr 2018 damit weitergehen...)


Ich verlinke meinen heutigen Beitrag wegen der schönen Naturbilder und der
nachhaltigen Kleidung ab 15.12. bei ANL. Und außerdem bin ich bei folgenden Linkups
dabei: Gartenglück-Linkparty, Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe, 
und Sabines Aktion Outfit des Monats. Und wie bereits im Text erwähnt, bei den 
"Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina sowie bei  Novas Zitat im Bild.


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Adventgüße
und alles Liebe,
eure Traude
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