Samstag, 25. Februar 2017

Freundes- und Familientreffen in blau

Servus ihr Lieben!

A short English summary of this post:
Recently I showed you my blue skirt and shirt by Gudrun Sj*den. Of course, I wanted to 
"inaugurate" the new pieces soon, so I wore skirt and shirt, when our friends Brigitte and 
Peter visited us ... and the skirt with a different top when we celebrated Marianne-grandma's 
birthday.
Hugs, Traude



In DIESEM Beitrag 
zeigte ich euch meinen eben erst erstandenen blauen Zweiteiler von Gudrun S.
 - und ich habe mich sehr über eure zahlreichen positiven Kommentare gefreut, vielen Dank dafür! 
Natürlich wollte ich die neuen Stücke gleich mal ordentlich "einweihen", und so trug ich Rock und
Shirt, als uns unsere Freunde Brigitte und Peter besuchten und den Rock mit einem anderen Ober-
teil, als wir Marianne-Omas Geburtstag feierten.




Hier seht ihr also zunächst einmal das gesamte Ensemble, diesmal in Kombination mit rot-
orangen Teilen - passend zu dem schönen Frühlingsblumen-Gesteck, das mir Brigitte mitbrachte,
und zu dem orange-grünen Gerbera-Sträußchen, mit dem ich mich selbst beschenkt habe. (Aktuell 
gibt es in unserem Wohnzimmer wegen der neu dazu gekommenen Afrika-Fotos an den Wänden 
nämlich einige Rot-Orange-Töne, da passen diese Blumensträuße toll dazu!) Der blau-bunte Gürtel
vom EZA-Laden durfte auch wieder mitmischen, schließlich hat er so ziemlich alle Farben in sich
vereint. 





Es war ein sehr schöner, gemütlicher Nachmittag und Abend; unter anderem tauschten wir
unsere Urlaubserlebnisse aus, denn unsere Freunde waren vor nicht all zu langer Zeit ebenfalls in 
Namibia (2014) - und von ihrem vorjährigen Traumurlaub auf den Seychellen hatten sie auch
ein schönes Fotobuch mit dabei. Zum Kaffee hatten die beiden ganz besonders köstliche 
Cremeschnitten aus der slowenischen Gemeinde Bled mitgebracht und zum Abendessen gab's 
unseren südafrikanischen Brotauflauf (Rezept HIER - das wollten unsere Freunde anschließend
auch haben 😊😉)


 

 Ein paar Tage zuvor trafen einige Mitglieder 
der Rostrosen-Familie zusammen, um den Geburtstag von Oma Marianne gemeinsam zu feiern. 
Zuerst schmausten wir beim Griechen, dann gab es Jause und Geschenke.




Die Rostrosentochter Jana 
hat mal wieder eine wundervolle Torte gezaubert: Schoko-Kokos mit einer köstlich-leichten und
nur dezent gezuckerten Schoko-Puddingcreme (die mögen wir alle lieber als Schlagobers = Sahne 
oder Buttercremes). Die rote Flamingoblume oben war Tischdeko beim Griechen, die beiden 
kleinen Orchideen in zarten Rosa-Lila-Tönen waren Geschenke von Jana an ihre Großmutter.

 


Und wie ihr hier erkennen könnt, habe ich den Rock meines Gudrun-Ensembles diesmal mit einem 
blau-lila-gemusterten Sommerkleid und einem lila Shirt kombiniert. An ebendieses Anna-Field-Kleid 
- das ihr unter anderem aus diesem Post von 2014 kennt, wo es allerdings ganz anders wirkt - dachte 
ich beispielsweise, als ich vor meinem geistigen Auge Kombinationsmöglichkeiten mit dem blauen 
Rock vor mir sah - und meiner Meinung nach passen die Teile tatsächlich gut zusammen.




Aber wie unlängst bereits erwähnt, sah ich noch viele, viele andere Möglichkeiten vor mir, 
und mit einigen dieser Ideen werde ich euch demnächst mal eine "blaue Capsule Wardrobe" 
zeigen.

Mit den roten Bestandteilen meiner Garderobe und den roten Blumen mische ich erneut bei Juttas 
Aktion Ich sehe rot mit! Außerdem bin ich mit diesem Post bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie 
 dabei!Und nachdem hier mal wieder Kleidung nachhaltig genutzt wird, geht dieser Post auch
an ANL. Übrigens könnt auch ihr eure Ideen, die die Welt ein Stückerl besser machen, dort
noch bis zum Abend des 1. März verlinken!


 Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude



PS: Zum Schluss abermals die Ergänzung zu meinem ANL- Post - es geht um eine Petition 
zur Rettung der Bienen: Imidacloprid ist eine verheerende Chemikalie, die weltweit auf vielen 
Nutzpflanzen angewendet wird. Und sie gefährdet das zarte Geflecht des Lebens, einschließlich 
unserer Bienen und vieler weiterer Insekten. Kanada könnte das Bienengift nun verbieten und hat 
eine öffentliche Anhörung gestartet, um bei der Entscheidung zu helfen. Doch eine mächtige 
Industrielobby kämpft mit allen Mitteln um ihren milliardenschweren Kassenschlager. Helft bitte mit 
eurer Unterschrift, um das Verbot zu erwirken und das dramatische Bienensterben zu stoppen!!! 
HIER geht's zur Unterschriftenliste!

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Montag, 20. Februar 2017

Namibia Teil 9 - Der versteinerte Wald und die Vingerklip

Moro Moro, liebe treue und neue LeserInnen!


Und weiter geht's mit meinem Namibia-Reisebericht! Im vorigen Kapitel zeigte ich euch
unter anderem unser außergewöhnliches Quartier Camp Kipwe (in der Nähe von Twyfelfontein)
mit Natursteinchalets zwischen kugeligen, rötlichen Felsen und entführte euch außerdem auf einen 
Ausflug zu den nahe gelegenen uralten Felsgravuren.

Wie ich euch dort bereits erzählte, hat die Gegend um Twyfelfontein jedoch noch um einiges
mehr zu bieten - u.a. auch den Verbrannten Berg, die Orgelpfeifen und den Versteinerten Wald.
Über den Verbrannten Berg hatte uns ein Mann erzählt, dass man ihn sich sparen kann, und bei
den Orgelpfeifen handelt es sich um Basaltsäulen, die - jedenfalls vom Foto her - ein wenig an
den von uns erst im Jahr 2015 besuchten Giant's Causeway in Nordirland erinnern, allerdings 
nicht ganz so spektakulär und gleichmäßig geformt sind. Mit etwas mehr Zeit im Gepäck hätten 
wir uns beides vermutlich trotzdem angesehen - so jedoch entschieden wir uns für den





In zwei unserer insgesamt drei Reiseführer-Bücher wurde zunächst auf den "offiziellen"
versteinerten Wald hingewiesen und in einem Nachsatz auf einen weiteren schönen, aber noch
nicht so bekannten Besichtigungsplatz, bei dem erstens der Eintritt günstiger sei und zweitens 
die Guides nicht so aufdringlich wären wie beim Nationalmonument - und zwar auf der Farm 
Bloukraans - der Three Stages Petrified Forest.

"Nicht aufdringlich" war uns nach unserem "Himba-Erlebnis" Empfehlung genug, also ließen
wir den bekannteren "Wald" links liegen und fuhren einige wenige Kilometer weiter, bis wir zu
unserer Rechten die Zufahrt zu unserem nächsten Ziel fanden. 

Wie ihr vor allem auf den unteren Fotos sehen könnt, schreckten auch bei diesem Ort einige
der Anwesenden nicht vor Körperkontakt zurück 😉 und ich wurde ziemlich bestürmt:




Hm, aber seltsam, in diesem Fall fand ich es niedlich 😊. Die beiden süßen Kleinen sind die
Kinder von Eva - sie ist (oder war jedenfalls an jenem Tag) beim Three Stages Petrified Forest
Ticketverkäuferin, Tour Guide und Kettenhändlerin in Personalunion, und sie war wirklich
sehr nett, informativ und keineswegs aufdringlich. (Genau deshalb kaufte ich ihr im Anschluss 
an die Führung auch noch ein paar der von ihr bei einem Stand angebotenen Schmuckstücke 
ab.)




Die Kinder wurden von ihrer Tante übernommen und Eva kletterte derweil mit uns über 
Stock und Stein. Wir trugen feste Wanderschuhe und waren froh darüber, sie hatte nur Schlapferln 
(Schlüpfsandalen) an den Füßen und war unterwegs wie eine Gemse. (Ja, Gemse mit e. Ich weigere
mich, das Wort mit ä zu schreiben!) Und falls ihr euch fragt, wo nun eigentlich der "Forest" abgeblieben 
ist - einen richtigen Wald aus stehenden Bäumen darf man sich in diesem Fall nicht erwarten. 

Es ist mehr ein "liegender Wald". Und all die mächtigen Baumstämme, die dort auf dem Hügel
versteut sind, sehen zwar aus wie Holz - inklusive Jahresringen - sind jedoch hart wie Stein. Das 
Alter der fossilen Stämme wird auf 280 bis 300 Millionen Jahre geschätzt, und es heißt, dass sie 
wohl von einer Flutwelle aus dem Norden angespült wurden. Durch Sand und Schlamm, der mit 
den Bäumen mitgeführt wurde, wurden die Stämme luftdicht zugeschüttet. Dadurch konnte das 
Holz nicht verrotten. Dann drang von oben kieselsäurehaltiges Regenwasser in jede Zelle der 
Bäume ein, härtete aus und machte die Stämme verwitterungsresistent.





Außer über die versteinerten Bäume erzählte uns Eva auch einiges über die Pflanzen, die auf 
dem  kargen Boden wachsen - u.a. seht ihr auch hier eine Welwitischie - das heißt, wenn ihr nach
Namibia kommt, gerne Welwitschien sehen wollt, aber euch aus Zeitgründen den Welwitschia-Drive 
gern ersparen möchtet, bekommt ihr z.B. hier auch die Gelegenheit zu einer Begegnung mit diesen 
Urzeitpflanzen. 

In der Hand hält Eva den Samen eines Mopane-Baumes - ich habe euch die Blätter
dieses Baumes im vorigen Reiseberichts-Kapitel gezeigt und euch erzählt, dass sie von Elefanten, 
Nashörnern und Giraffen gern verspeist und außerdem zur Wundheilung und Bekämpfung von 
Magen-Darmbeschwerden benutzt werden. Überhaupt wachsen in Namibia zahlreiche Pflanzen,
die sich gut als Medizin für alle möglichen Wehwehchen eignen. (Unter anderen z.B. die
Teufelskralle in der Kalahari. Dass Pflanzen wie diese inzwischen auch bei uns immer
begehrter werden, hat allerdings auch Schattenseiten - KLICK und KLICK)




Die Führung durch den versteinerten Wald hat uns gut gefallen, 
ich kann euch diesen Besichtigungsplatz also durchaus empfehlen. Touristen-Gedrängel gab es dort 
auch keines, nach der Autonummernliste zu schließen waren wir seit drei Tagen die ersten Besucher. 
Ich habe aber natürlich keinen Vergleich zum "offiziellen Versteinerten Wald". 

Sollte sich jemand von euch in näherer Zukunft für eine Namibia-Reise entscheiden und den 
Three Stages Petrified Forest besuchen wollen, habe ich noch einen kleinen Hinweis für euch: Eva
könnte Kleidung für ihre Kinder brauchen - ich habe ihr versprochen, dass ich es weitersage. Solltet
ihr etwas für die beiden Kleinen zu Hause haben und in die Gegend von Twyvelfontein mitbringen
können, ist die Freude dort sicherlich riesig.😊




Nach dieser interessanten Besichtigungstour brachen wir auf zu unserem nächsten Quartier, 
der Vingerklip Lodge. Diese ist über die Straße C39 und dann über die D2743 zu erreichen. Aber 
Achtung - macht es nicht so wie ich und biegt von Khorixas kommend gleich bei der ersten Gelegen- 
heit in die D2743 ein - diese Straße ist bogenförmig angelegt. Wenn ihr die erste Abzweigung nehmt, 
kommt ihr auf eine echt grottenschlimme Holperfahrbahn mit phasenweise sehr tiefen Spurrillen. 
Bei uns standen außerdem noch trinkende Ziegen bei einer Pfütze, und die sah man erst, nachdem 
man über den Hügel drüber und schon wieder beim Runterfahren war. Dieses Teilstück der Straße 
ist außerdem erheblich länger als wenn ihr (wie es Edi am nächsten Tag machte) den anderen Teil
des "Bogens" nehmt...




Aber die interessante Landschaft mit dem beeindruckenden Panorama der Ugab-Terrassen (wie 
die Plateauberge entlang des Ugab-Flusstales genannt werden) entschädigte uns einigermaßen für 
die Holperei. Die so genannte Vingerklip oder Fingerklippe ist die berühmteste Felsformation im 
Ugab-Tal. Lt. Wikipedia liegt die "Fingerspitze" ... "bei 929 m Höhe über dem Meeresspiegel, der 
Fels selbst ist etwa 35 Meter hoch und hat an seiner Basis einen Umfang von 44 Metern. "




In unmittelbarer Nähe zum bekannten Steinfinger liegt die Vingerklip Lodge, wo wir für unsere
nächste Übernachtung eincheckten. Auch diese Anlage mit ihren strohgedeckten Bungalows
war wieder sehr schön - und anders als ihre Vorgänger.




Hier hatten wir sogar ein zweites Stockwerk in unserem Häuschen - inklusive Bett - es wäre also 
noch Platz für zwei weitere Personen gewesen. Und das Badezimmer war eins der am besten
ausgestatteten von allen, die wir in Namibia hatten - leider kam allerdings das Wasser nur sehr 
Rinnsal-artig aus der Dusche - aber so etwas kann in einem heißen, trockenen Land durchaus mal
 passieren... Wir duschten dort eben "mit Geduld" ;-)




Wir nützten den späten Nachmittag oder frühen Abend zur Erkundung der Anlage und für einen 
Spaziergang auf dem Pfad zur Fingerklippe - allerdings gingen wir nicht bist ganz hin, dafür
verlockte uns der Gedanke ans Abendessen zu sehr.




Deshalb kehrten wir nach einiger Zeit wieder zu unserem Bungalow zurück, beobachteten von
unserer Terrasse aus noch ein bisschen die Tiere beim Wasserloch (und Edi nahm mit dem großen
Tele ein paar Fotos von dort auf), und dann gab es dort auch noch ein kleines Outfit-Shooting:
Diesmal trug ich zwei hauchdünne Spitzenkleider übereinander und dazu ein rot-gelb-schwarzes
Tuch mit Leo- und Zickzackmuster als Gürtel, die neuen Ketten (erstanden im Camp Kipwe)
und ein Stirnband, in dem sich das Zickzack des Gürteltuches wiederholt.





"Selbstverständlich" war das Outfit auch wieder farblich auf das Interieur des Restaurants
abgestimmt 😉 - und ihr seht, dass sogar das Zickzackmuster bei den Stützpfeilern ganz hinten
vorkommt *ggg* ...




Das Essen hier war köstlich - wie während der gesamten Reise. Es hätte hier auch die Möglichkeit 
gegeben, im so genannten Eagles Nest - auf einem der Plateauberge - zu Abend zu essen, aber wir
blieben lieber auf dem Boden und probierten uns durchs Buffet durch.

In der unteren Collage seht ihr einen Mix vom Abend und vom nächsten Morgen:
Einerseits wieder Antilopen beim Wasserloch, rechts daneben die fröhlich-freundliche Eierköchin 
vom Früstücksbuffet, darunter eines der zahlreichen Vogelnester, die es in Namibia zu sehen gibt 
und links daneben den abendlichen beleuchteten Weg in Richtung Eagles Nest... 




Und in der letzten
Collage von heute: ein kleiner Nager mit einem witzigen Puschel am Schwanz, mein Frühstück
(Pilze mit Ei), ein Vogel - vielleicht ja der Besitzer des obigen Nests ? - und das Kleid, das ich am
Vortag getragen, am Abend gewaschen und über Nacht getrocknet hatte, um es dem Zimmer-
mädchen zu schenken:




Und schon war wieder ein neuer Tag angebrochen - einer, der uns einem neuerlichen
Urlaubs-Höhepunkt entgegenbringen sollte. Doch darüber erzähle ich euch bei nächster
Gelegenheit mehr!

Nun danke ich euch auch noch herzlich eure Kommentare und Verlinkungen zu meinem 
aktuellen ANL-Beitrag Was sich im letzten Jahr bei den Rostrosen geändert hat - Teil 2.
Bis zum Abend des 1. März habt ihr dort noch Gelegenheit zu vielen weiteren Verlinkungen. 
Ich freue mich darauf - und die Welt freut sich noch mehr 😀!

Auch dieses Posting verlinke ich (u.a. wegen der nachhaltig genutzten Reisekleidung
 und der erhaltenswerten Natur) bei ANL. Ich verlinke diesen Beitrag außerdem bei Sunnys 
Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas Freitagsoutfit und bei
Sabines Aktion Outfit des Monats ... Und mit den roten Elementen mische ich auch wieder 
bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Alles Liebe von eurer reiselustigen
Traude




PS: Zum Schluss noch eine wichtige Ergänzung zu meinem ANL- Post - es geht um eine Petition 
zur Rettung der Bienen: Imidacloprid ist eine verheerende Chemikalie, die weltweit auf vielen 
Nutzpflanzen angewendet wird. Und sie gefährdet das zarte Geflecht des Lebens, einschließlich 
unserer Bienen und vieler weiterer Insekten. Kanada könnte das Bienengift nun verbieten und hat 
eine öffentliche Anhörung gestartet, um bei der Entscheidung zu helfen. Doch eine mächtige 
Industrielobby kämpft mit allen Mitteln um ihren milliardenschweren Kassenschlager. Helft bitte mit 
eurer Unterschrift, um das Verbot zu erwirken und das dramatische Bienensterben zu stoppen!!! 
HIER geht's zur Unterschriftenliste!

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Klicks zu den einzelnen Kapiteln des Reiseberichtes (wird regelmäßig aktualisiert):
Einleitung - Out of Africa
Namibia Teil 2 - Kalahari-Sundowner
Namibia Teil 3 - Von der Kalahari in die Namib  
Namibia Teil 4 - Die Dünen beim Sossusvlei und Deadvlei
Namibia Teil 5 - Solitaire und Swakopmund 
Namibia Teil 9 - Der versteinerte Wald und die Vingerklip
Namibia Teil 10 - Baby-reicher "Elefantentag" in Etosha
Namibia Teil 11 - Action-reicher "Löwentag" in Etosha

 

Mittwoch, 15. Februar 2017

ANL #14 - Was sich im letzten Jahr bei den Rostrosen geändert hat - Teil 2

Servus, ihr Lieben,...



... ich freue mich riesig, dass ihr euch bei der ersten ANL-Aktion 2017 wieder rege beteiligt
habt und dass ihr auch heute wieder bei mir vorbeischaut! Es geht nach wie vor um das Thema,
"Was sich im letzten Jahr bei den Rostrosen geändert hat". Und für alle, die auch gern Bilder
ansehen wollen, gibt's u.a. ein paar Katzenfotos und einen Blick auf eine neue Kombination
mit meinem bereits etwas älteren Gudrun-Sj*den-Kleid, das ich euch HIER und HIER schon
mal gezeigt habe!

(Danke übrigens auch für eure lieben Zeilen zu meinem Schnee-Frida-Gudrun-Outfit-Post
vom letzten Mal!)
 

 


A short English summary of this post:
Today I tell you about some more changes in our lives: Our purchases are more environmentally 
conscious; we only buy fair trade organic coffee; I now have a nice reusable coffee-to-go mug from
 the rapidly replenishing raw material bamboo; we use recycled toilet paper; we boycott the company 
Nestlé (because of its shocking water policy, hypocrisy and palm oil policy). Our cats are also no longer 
getting any food that is related to this company.
Hugs, Traude
 


In meinem vorigen ANL-Post erzählte ich euch vor allem, wie ich es mittlerweile (zumeist) mit
Kleidungsankäufen und mit Palmölprodukten halte. Das waren die Punkte 1 und 2 meiner Liste, was
sich im letzten Jahr bei den Rostrosen geändert hat. Heute erzähle ich euch von einigen weiteren
kleineren und größeren Veränderungen, die es im Rostrosenhaushalt gegeben hat.

Ich fange mal mit den kleineren an:





👉 Punkt 3 meiner Liste: WIR DENKEN MEHR ALS BISHER ÜBER UNSERE EINKÄUFE 
NACH:

Damit meine ich jetzt nicht nur, dass wir noch stärker als früher darauf achten, Bio-Produkte oder
regionale Lebensmittel zu kaufen oder dass wir versuchen, daran zu denken, dass wir eine kleine Box
dabei haben, in der das Verkaufspersonal unseren Käse oder unsere Wurst geben kann, um damit
Verpackungsmüll einzusparen. Das tun wir zwar auch, und wir achten außerdem beim Schenken
verstärkt darauf, keine Verlegenheitsgeschenke mehr zu machen, sondern nur noch Sinnvolles zu
verschenken - z.B. "Geschenke die Gutes tun" von Oxfam Unverpackt (keine bezahlte Werbung).

👉 Aber worauf ich eigentlich hinauswill, sind Einkäufe wie der, als Anfang 2016 unsere Personenwaage
den Geist aufgab (böse Zunge behaupten, da war jemand zu schwer 😉) oder als Ende 2016 unser
Küchenwecker kaputt wurde. Ich weiß, es gibt Haushalte, die locker ohne Personenwaage oder
Küchenwecker auskommen, der Rostrosenhaushalt zählt nicht dazu. Aber wenn schon, dann sollte
ein möglichst umweltfreundlicher Ersatz bei uns landen und nicht einfach die nächste "Billigsdorfer-
Waage", die auch bald wieder zu Müll mutiert oder der Batterien-fressende Digital-Küchenwecker,
der einer traurigen Zukunft als Elektronikschrott entgegenblickt.

👉 Man kann sich natürlich wochenlang in diversen Umweltforen nach dem umweltfreundlichsten
Produkt erkundigen - und wird dabei vermutlich aufgrund der zahlreichen einander widersprechenden
Informationen wahnsinnig. Darauf hatte keiner von uns Lust. Wir machten es uns einfacher und
schauten im Internet nach, welche diesbezüglichen Produkte der Umweltversandhandel anbietet. Und
dann schauten wir, wo wir ebendiese Produkte günstiger kriegen können 😉. Und erstanden auf diesem
Weg eine digitale Solar-Personenwaage (keine Batterie nötig, funktioniert auch bei geringer Lichtstärke)
sowie einen nostalgischen mechanischen Küchen-Timer mit Kühlschrankmagnet: Einfach komplett
aufziehen, dann auf die gewünschte Zeit stellen - und alles tickt. Ebenfalls ganz ohne Batterie.





👉 Punkt 4 meiner Liste, was sich im letzten Jahr bei uns geändert hat: HERR ROSTROSE
SPRUDELT SEIN WASSER JETZT SELBST:

Herr Rostrose trinkt gern "Prickelwasser".
(Ich nicht, ich trinke zu Hause und im Büro schon seit vielen Jahren hauptsächlich Leitungswasser -
ungesprudelt. Es schmeckt mir so am besten. Aber jedem das seine.) Früher schleppten wir etwa
jede zweite Woche eine Mineralwasserkiste heim; wir haben uns allerdings auch da schon bemüht,
das Umweltfreundlichste zu tun und kauften entweder Mineralwasser in gläsernen Einsatzflaschen
(waren aber nicht überall zu bekommen) oder Plastik-Mehrwegflaschen (beide haben lt. Ökobilanz
ihre Vor- und Nachteile, sind jedoch definitiv besser als die in Österreich üblichen und am meisten
gekauften Kunststoff-Einwegflaschen). Beide sind verglichen mit den Plastikflaschen zwar teurer,
aber das war es uns wert.

Dann begann sich Edi allerdings mit dem Gedanken zu tragen, einen Wassersprudler zu kaufen -
und nachdem er sich ausreichend informiert hatte, zog er das auch durch. Wir haben übrigens einen
Sprudler mit zwei Glasflaschen, denn Kunststoffflaschen sind auch da wieder suboptimal und
außerdem sollte man diese alle zwei Jahre erneuern...

👉 Hier ein Beitrag zum Thema Leitungswasser statt Plastikflaschen aus dem Utopia-Newsletter.



Bildquelle KLICK



👉 Punkt 5 meiner Liste: WIR KAUFEN NUR NOCH FAIR-TRADE-BIO-KAFFEE:

Herr Rostrose trinkt vor allem zum Frühstück gern Kaffee - und ich bin eine echte "Kaffeeschwester".
Zu Hause trinken wir vor allem Filter-Kaffee. Eine Kapselmaschine hat uns nie interessiert, der Preis 
der Kapseln ist ja allein schon gewaltig, die Ökobilanz ein Drama - und der Kapselkaffee schmeckt
uns auch nicht wirklich. Wir sind einfach Filterkaffeefreunde. Unsere Filtertüten sind schon seit vielen
Jahren die umweltfreundlicheren Ungebleichten, aber bis vor kurzem kauften wir fast immer ganz
herkömmlichen Kaffee - meistens (bei einer Auswahl von drei verschiedenen uns schmeckenden
Marken) den im Sonderangebot. Das haben wir im Jahr 2016 nun auch geändert. Der Fair-Trade-
Kaffee ist zwar etwas teurer, aber nachdem wir so viel weniger unsinniges Zeug kaufen, seit wir
achtsamer konsumieren, können wir uns das locker leisten. Er ist außerdem immer noch um
KLASSEN billiger als Kapselkaffee!

👉 HIER und HIER ein paar Beiträge zum Fair-Trade-Kaffee-Thema aus dem Utopia-Newsletter. 


Bildquellen via  KLICK



👉 Punkt 6 meiner Liste: ICH HABE JETZT EINEN WIEDERVERWENDBAREN COFFEE-
TO-GO-BECHER AUS BAMBUS:

Habe ich schon erwähnt, dass ich eine Kaffeeschwester bin? Der Kaffee, den es bei uns im Büro 
gibt, schmeckt mir allerdings nicht und tut auch meinem Magen nicht gut. Deshalb habe ich es mir
vor einiger Zeit angewöhnt, mittags einen großen Capuccino-to-Go aus einem der Coffee-Shops in
Büro-Nähe zu holen. Der hat allerdings wegen der Wegwerfbecher und Wegwerfdeckel unter Umwelt-
freunden keinen guten Ruf - KLICK.

Zitat: Coffee to go-Becher sind ein wahrer Fluch für die 
Umwelt. In Deutschland werden pro Jahr 2,8 Milliarden von ihnen verbraucht. Für ihre Herstellung 
sind 64.000 Tonnen Holz, 1,5 Milliarden Liter Wasser, 11.000 Tonnen Kunststoff und eine Energie-
menge notwendig, mit der sich eine Kleinstadt ein Jahr lang versorgen ließe. Diese Probleme dürfen 
wir nicht länger ignorieren.“ (DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch)

Doch es gibt Abhilfe - noch dazu in sehr attraktiver Form: Dauerhafte Coffee-to-Go-Becher
aus dem rasch nachwachsenden Rohstoff Bambus! Es gibt mehrere Anbieter - z.B. KLICK - mein
Becher ist von HIER (keine bezahlte Werbung - wie alles andere hier auch!).


Bildquelle des mittleren Fotos KLICK ; die übrigen Fotos sind "Eigenbau"



Ich hatte vor ein paar Jahren schon mal einen wiederverwendbaren Kaffeebecher mit Deckel, doch
der war aus Metall und hatte auch nach Wochen noch einen unangenehmen Geruch und Eigengeschmack,
der einfach nicht wegzubringen war. Das Geruchs- und Geschmacksproblem fällt bei meinem Bambus-
becher komplett weg - und außerdem sieht er viel hübscher aus! 😊 Die Coffeeshop-Damen haben sich
 inzwischen bereits daran gewöhnt, dass ich meinen Becher immer dabei habe und füllen mir meinen
Kaffee dort anstandslos ein.






👉 Punkt 7 meiner Liste: WIR VERWENDEN JETZT WIEDER RECYCLING-KLOPAPIER!

Wie die meisten von euch wissen, wird für die Erzeugung von Papier - und somit auch WC-Papier -
nicht nur sehr viel Holz, sondern auch sehr viel Wasser und Energie benötigt.

"Jeder fünfte Baum, der auf dieser Welt gefällt wird, landet in der Papierherstellung. 
Schätzungsweise 20 Prozent davon stammen aus Urwäldern."

und:

"Zudem spart Recyclingpapier im Vergleich zu Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis 
zu 70 Prozent Wasser, es verursacht deutlich weniger CO2, verringert Abfälle und Emissionen. Es 
werden deutlich weniger Chemikalien gebraucht, als bei der Frischfaserherstellung. Somit ist die 
Abwasserbelastung bis zu zehn mal niedriger."

(Quelle: KLICK)

Es gab eine Zeit, da kaufte ich ganz selbstverständlich nur Recycling-Klopapier. Ich fand das
nicht kratzig oder sonstwie unangenehm. Dann trat Herr Rostrose in mein Leben, und als er ein
 paar Jahre später auch noch in meine Wohnung einzog, wurde sein unüberhörbarer Ruf nach einem
flauschigeren Toilettenpapier laut. Mein Mann ist eben ein Luxusgeschöpf - auch wenn es um
 sein Popöchen geht 😉. Vor einigen Monaten jedoch probierten wir auf mein Bestreben hin ein lt.
Verpackungsangabe flauschiges Recycling-WC-Papier der neuen Generation aus - und siehe da,
mit dieser Qualität kann sogar das Popscherl des Herrn Rostrose gut leben. Und meines sowieso.



Bildquelle KLICK


Zum Schluss kommt noch eine ziemlich massive Veränderung, denn ...

👉 Punkt 8 meiner Liste, was sich im letzten Jahr bei den Rostrosen geändert hat, lautet:  
WIR KAUFEN ABSOLUT KEINE NESTLÉ-PRODUKTE MEHR!

👉 Ja, ihr lest richtig. Der schwerreiche Großkonzern Nestlé hat sich bei uns völlig rausgekickt.
Und zwar einerseits wegen seiner Wasserpolitik: Die Firma hat es sich offenbar zur gängigen
Praxis gemacht, den Menschen in teilweise ohnehin wasserknappen Regionen (Pakistan, Arizona,
Südafrika etc.) das letzte Trinkwasser durch den Bau von Tiefbrunnen abzugraben. So kommt der
gierige Konzern auf billige Weise zu Wasser, das er dann in Plastikflaschen abfüllt und unter dem
Namen „Pure Life“ hochpreisig an die einheimische Bevölkerung verkauft. (Info-Quelle unter 
anderem: SumOfUs)

Wir finden, das geht gar nicht!






👉 Andererseits wegen seiner Heuchelei: Wenn man nämlich auf die Website des Konzerns
schaut, wird man mit verlogenem Selbstlob konfrontiert, in dem sich die Firma so darstellt, als
wäre sie in sämtlichen Bereichen auf fast schon "heiligzusprechende" Art und Weise engagiert.
Siehe Punkt "Wasser" - Zitat:  

"Engagement für eine bessere Wasserpolitik und einen verantwortungsbewussten Umgang mit 
Wasser; Sensibilisierung für einen ressourcenschonenden Umgang mit Wasser und einen besseren 
Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung entlang unserer Wertschöpfungskette" etc.

 Wie jetzt? Indem man den Menschen das Wasser abgräbt, engagiert man
sich für eine bessere Wasserpolitik?!?!?! Oder meint man mit "besseren Zugang zu Wasser und 
Sanitärversorgung entlang unserer Wertschöpfungskette", dass die Firma selbst einen "besseren 
Zugang" erhält? Ich denke, bei all den verwaschenen "Verpflichtungs-Sätzen" muss man sehr genau
zwischen den Zeilen lesen. Sie sind meiner Auffassung nach ungefähr so ernst zu nehmen wie die
Wahlversprechungen von Politikern.

Nach dem Erscheinen des Nestlé-kritischen Filmes "Bottled Life" gab es vonseiten der Firma
zwar ein paar Aktivitäten, die das Ansehen Nestlés wieder herstellen sollten, jedoch halte ich diese
vor allem für "Augenauswischerei". Und man hat trotz aller Proteste bisher nicht damit aufgehört,
in den verschiedensten Regionen der Welt Tiefbrunnen zu bauen und sich an den natürlichen
Trinkwasserreserven der dort lebenden Menschen zu bereichern. Und der Welt ein paar Plastik-
flaschen mehr zu bescheren. Wir haben ja noch nicht genug davon...




👉 Und drittens wegen seiner Palmöl-Politik: Denn Nestlé verwendet im großen Stil das billige
und ach so praktische Palmöl für seine Produkte. Die Palmölindustrie zerstört nicht nur die für
unser Klima so wichtigen Regenwälder *) - sie beutet auch die Arbeiter systematisch aus und
schreckt selbst vor Kinder- und Zwangsarbeit nicht zurück: Anstatt zur Schule zu gehen, müssen
Kinder (lt. Amnesty International) auf den Palmölplantagen des Wilmar-Konzerns und mit dem
Konzern verbundenen Unternehmen arbeiten. Und zu den Palmöl-Kunden des Wilmar-Konzerns
gehört unter anderem die Firma Nestlé (sowie übrigens auch mache andere westliche Firma:
Colgate Palmolive, Kellogg´s, Procter & Gamble und Unilever...)
(Info-Quelle unter anderem: Rettet den Regenwald e. V.)

*) Hier übrigens wieder zwei Zitate aus dem "Verpflichtungs-Katalog" der Firma Nestlé:
Vorreiterrolle im Umgang mit dem Klimawandel; Erhaltung von Naturkapital, einschließlich 
Wäldern... INTERESSANT!

👉 Nun ist es aber gar nicht so einfach, einen Konzern wie Nestlé zu boykottieren, der in so
vielen Produkten und Nebenmarken seine Finger drin hat. Diese Aufstellung hier hat uns
zunächst mal schon sehr gut geholfen - und hilft vielleicht auch euch, falls ihr es wie wir
halten wollt:


https://utopia.de/app/uploads/2015/05/141022-oxfam-grafik-z_oxfam_1600x970.jpg


👉 Sofern die Graphik auf eurem Bildschirm zu klein dargestellt wird, könnt ihr DIESEN LINK
anklicken, da erhaltet ihr sie Bildschirm-füllend.

Der gesamte linke untere Bereich gehört zu
Nestlé. Es haben sich also nicht nur Produkte rausgekickt, bei denen gut erkennbar ist, dass hier
Nestlé mitmischt (wie z.B. bei Nescafé, Nespresso, Nesquick - da mochte ich früher übrigens die
Schokosauce recht gern, Nestea - den mein Mann früher ganz gern mal getrunken hat), sondern auch
sämtliche Produkte von Maggi, Thomy, Buitoni, Herta, Schöller, Mövenpick & Co. Herr
Rostrose hat sich außerdem seine bisherige Lieblings-Zutat für sein Fühstücksmüsli freiwillig
abgewöhnt, denn das "Lion-Knusper-Müsli" wird (ebenso wie die Lion-Riegel) von Nestlé
hergestellt. Und wenn's noch so gut schmeckt *), schmeckt es UNS nicht mehr!

*) Ja, da haben es auch wieder diejenigen gut, die ohnehin noch nie auf sowas standen...


👉 Durch einen Tipp von Bärbel erhielt ich ergänzend die folgende Graphik, die nicht nur
Nahrungsmittel und ähnliches betrifft. Hier zeigt sich, dass der Konzern auch noch zu 30 %
bei l'Oreal mitmischt und also auch bei Diesel-Jeans, YSL, Vichy, Maybelline etc. kräftig 
mitverdient. Gut, die sind somit auch alle raus!

 LEIDER mischt der Konzern auch noch kräftig bei Katzenfutter mit (siehe rechts)! Und ich 
musste erschüttert feststellen, dass unsere Katzen sich fast ausschließlich von "Nestlé" ernähren - 
denn die Marke, die sie am häufigsten bekamen (einfach weil sie dieses Futter so gut wie immer 
ohne Protest fraßen) war felix. Und sie mochten auch andere Purina-Produkte gern. 




https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2013/11/nestle.jpg



👉 Ich war wirklich besorgt, denn unsere Katzen wollten wir natürlich 
nicht "zum Boykott zwingen" 🙀. Aber vielleicht ließen sie sich ja behutsam umstellen? Wir 
versuchten also zunächst mal vorsichtig (und nach ein paar Tagen mehr und mehr) andere Katzen-
futterprodukte unter die Felix- und Purina-Säckchen zu mischen ... 

Der Versuch kam prima an - zum Glück! -
offenbar freuten sich unsere beiden über die nun viel größere Abwechslung! Und irgendwann 
gab es dann einfach nur mehr "die anderen Sorten"... Kein Problem für Nina und Maxwell, 
sie fressen immer noch gern! 😻 Und wie ihr auf den eingestreuten Fotos sehen könnt,
sind sie nach wie vor wohlgenährt... Unsere nächste Versuchsreihe geht nun in Richtung
"mehr Bio-Katzenfutter" - ich erstatte euch Bericht, wie es damit läuft!





So, ihr Lieben - das war's für heute mit diesem Thema. Und für alle, die sich jetzt restlos
überfordert fühlen und meinen, das alles wäre irgendwie zu viel verlangt: Hier "verlangt" natürlich
keiner irgendwas. Ich informiere euch lediglich über ein paar Dinge, die ich herausgefunden habe
und über ein paar Vorsätze, deren Verwirklichung ich durchziehe.

Es gäbe noch viel, viel mehr, das man
für die Welt tun könnte - aber es gibt auch viele, die viel, viel weniger tun. Wichtig ist meiner
Meinung nach, dass einem manche Dinge bewußter werden, dass man darüber nachzudenken
beginnt, was man bewirkt bzw. welche Arbeitsprozesse, welcher Material- und Energieverbrauch
dahinter stehen, wenn man ein Produkt kauft etc. Je mehr man über die Welt und über Zusammenhänge
nachdenkt, desto achtsamer und nachhaltiger wird man wohl auch mit ihr umzugehen beginnen.
Und das wiederum ist gut für unser aller Lebensqualität.




Hier geht es wieder zu einigen Petitionen, die 
die Welt ein bisserl besser machen können:
 
  • Vor 40 Jahren streiften noch 200.000 Löwen durch Afrika, bis heute ist die Population auf kaum mehr als 20.000 eingebrochen. Bitte untererschreibt diese Petition, und setzt euch für einen besseren Schutz dieser Tiere ein!
Ein Löwenbaby kuschelt mit seiner Mutter
Bildquelle KLICK

  • Trump will eine Fusion der Chemieriesen Monsanto und Bayer absegnen. Daraus soll ein 100 Milliarden Dollar schweres Agrarmonster entstehen, das unser weltweites Lebensmittelsystem dominiert. Wir können das verhindern - mit unserer Unterschrift HIER!

  • Holzfäller zerstören wertvolle Wälder in der malaysischen Provinz Kelantan. Die indigenen Temiar haben Barrikaden gebaut, um die weitere Plünderung ihres Landes zu verhindern. Der Staat geht gewaltsam gegen das friedliche Volk vor. Bitte unterstützt die Temiar mit eurer Unterschrift HIER.

    • Indigene blockieren eine Straße in West-Malaysia
    Bildquelle KLICK
  •  Wusstet ihr schon, dass Trumps Söhne begeisterte Elefanten- und Leopardenjäger sind? Offenbar vererben sich Ekelhaftigkeit, Kaltschnäuzigkeit, Desinteresse an unserer Welt weiter.... (Zur INFO geht es HIER und zur passenden Petition geht's HIER!) .


Und hier noch etwas aus Facebook, das ich gerne mit euch teilen möchte:


(Aber es wäre natürlich gut, wenn man versucht, so viel, wie einem möglich ist, richtig zu machen...)


Und nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL 
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform 
kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem
Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die
 euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem
besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt.
Denkt daran: Jede gute Idee kann ansteckend wirken!
Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude

PS: Ich verlinke diesen Beitrag
  bei Sunnys Um Kopf und Kragen sowie bei ihrem Schmuckkistl, bei Tinas
Freitagsoutfit und bei Sabines Aktion Outfit des Monats ...
Weiters mische ich mit den roten Elementen meines Kleides und
meines Kaffeebechers auch bei Juttas Aktion Ich sehe rot mit!